Jugendsommerlager der Kirchgemeinde Paulus, 11. bis 16 Juli 2010

 

Die Ferien, den Sommer und das Leben geniessen

Ganz kurz gesagt: das Sommerlager mit neunzehn Jugendlichen zwischen 13 und 17 Jahren und fünf Erwachsenen war schlicht und einfach der Hammer. Die Stimmung, das Wetter, das Essen, die Unterhaltung: alles wie man es sich fast nicht besser wünschen kann.

Sonntag: Hinfahrt mit den Velos direkt von der Länggasse ins bekannte Ferienheim in Belp um 17 Uhr bei über 30 Grad! Erfrischung in der relativ kühlen Giesse gleich vor dem schönen Haus. Danach musste alles etwas schnell gehen: Spaghetti Bolognaise, abräumen, und den WM-Final ansehen. Dank einer terrestrischen Digitalantenne war das mit dem Beamer auf der gemütlichen Veranda möglich. Viva Espagna! Aber Holland spielte auch sehr gut.

Montag: bei heissem Wetter Velotour der Gürbe entlang nach Wattenwil, wo wir einige unvergessliche Stunden in der angenehmen Gürbe baden konnten. Einige gönnten sich sogar ein Ganzkörperschlammbad. Danach ging es wieder heim, satte 38 km hin und zurück. Badi und danach Risotto; eigentlich wäre brätlen vorgesehen gewesen, aber das Sommergewitter nach der grossen Hitze machte uns da einen Strich durch die Rechnung.

Dienstag: Chillout-Tag. Am Morgen war der Himmel immer noch etwas bewölkt. Wir unterhielten uns mit Spielen und gingen dann am Nachmittag in die Badi. Der hintere Teil, wo man in der kühlen Giesse baden kann, gefiel uns am besten. Zum Fussballspielen war die die Spielwiese bestens geeignet. Etwas trainig musste sein, da ja bekanntlich die Schweizer den Weltmeister besiegt hatten. Am Abend dann Grillabend an der Feuerstelle, danach ein lustiger Film.

Mittwoch: Bei wieder bestem Wetter radeln wir der Aare entlang bis nach Münsingen, von dort den Belpberg hinauf und dann nach Gerzensee, wo der kühle See mit einem herrlichen Bad lockte. Die Erfrischung war verdient und tat gut. Die Fische, die beim Bad in grossem Schwarm an der Wasseroberfläche nach Nahrung suchten, liessen sich aber von uns nicht fangen. Machte gar nichts, am Abend erwartete uns ein Sechsgänger, den vier Jungs am Nachmittag vorbereitet hatten: Fruchtbowle und Bruschetta, gemischter Salat mit Speck, Crêperoulade mit Quarkfüllung, Gnocchi an Tomatensauce mit Basilikum, Schoggibananen, Vanilleglace mit Mousse au Fraises. Was will man mehr?!

Donnerstag: Velotour nach Gwatt, wo wir uns im Thunersee abkühlen konnten. Mit vier Schlauchbooten ruderten wir etwas weiter in den See, wo man sich gemütlich treiben lassen konnte. Sehr lustig war dann auch der Versuch, alle auf ein Boot zu bringen. Klappte nicht ganz, aber etwa fünfzehn Personen (und einige Liter Wasser) fasste das Vierergefährt. Rückfahrt zum Teil im Zug; immerhin waren es insgesamt über 50 Kilometer. Am Abend dann Riz Casimir, grosses Feuer, Fakelumzug, Feuerwerk, Karaoke und Ausklingen des Abends und leider auch des Lagers wieder am Feuer.

Freitag: Frühstück mit Rührei, Putzen, Packen und Abfahrt zurück in die Zivilisation, wieder bei Temperaturen über 30 Grad.

Fazit: eigentlich ähnlich wie letztes Jahr; das Lager war rundum gelungen, dieses Jahr sogar bei bestem Wetter. Es gibt ja Leute die finden, die heutige Jugend sei schlimm (diese Leute gab es übrigens immer). In unserem Sommerlager kann man aber das Gegenteil feststellen. Es gibt Jugendliche, die sind einfach super, kreativ und neugierig und bringen viel Zuversicht und Hoffnung für die Zukunft!

Herzliche Grüsse an alle, die dabei waren: het mega gfägt mit euch!!

Andreas Vögeli