Sommerlager 2009 / 6. Klasse und älter
zum Thema "Regen macht ... (schön?)"
Petrus war irgendwie nicht so auf unserer Seite (wäre doch Paulus für das Wetter zuständig...); das Sommerlager war leider von kaltem und mässigem bis schlechtem Wetter bestimmt, was unsere Stimmung aber in keiner Weise trübte.
Sonntag: Hinfahrt mit den Velos - leider kurz vor dem Ziel schon vom Regen geduscht. Macht nichts, die Spaghetti Bolognaise schmeckten um so besser und auch der Karaoke-Abend war lustig.
Montag: bei relativ gutem Wetter Velotour direkt und recht steil den Belpberg hinauf. Nicht das Tempo war entscheidend, sondern oben anzukommen. Alle haben es geschafft; bravo! Nach dem Pic Nic war dann ein Coupe im Restaurant Chutze die Belohnung für die respektable sportliche Leistung. Der Rückweg über Gerzensee Richtung Mühlethurnen den Berg hinab war natürlich viel weniger schweisstreibend. Dennoch lockte die Badi in Belp fast alle für ein verdientes Bad. Brätlen und ein gemütlicher Abend rundeten den Tag wunderbar ab.
Dienstag: Bedeckt/bewölkt zum Glück mit nur wenig Regen. Dennoch war die Witterung für eine Velotour zu unsicher, die Temperaturen für die Badi zu kalt. Also radelten wir nach Rubigen in den Freizeitcenter und vergnügten uns beim Bowling, Billard oder am Töggelikasten.
Mittwoch: Chillout-Tag bei gemischtem Wetter. Wolkige Abschnitte mit Schauern wechselten mit warmem Sonnenschein ab. Volleyball, Speedminton, Tischtennis und Drehen von Kurzfilmen in und ums Haus. Am späteren Nachmittag stiegen die Temperaturen dann doch noch so hoch, dass die Badi besucht werden konnte. Grillabend beim Feuer zu unserer grossen Zufriedenheit.
Donnerstag: Immer noch wechselhaftes und eher kühles Wetter. Die Aussichten auf eine Bootfahrt schwanden langsam; um so mehr weil die Aare Hochwasser führte. Wir entschieden uns, mit den Velos ins Gwatt an den Thunersee zu radeln, um dort die Boote auf dem Thunersee zum Einsatz zu bringen. War zwar etwas ruhiger als die Aare, aber immerhin... Die Rückfahrt wurde durch einen Schauer in Rubigen etwas abgekühlt, brrrr. Dafür war das Riz Casimir super und der Abend kurzweilig.
Freitag: Wir radelten auf den Längenberg und brätelten in der Nähe von Englisberg. Die Abfahrt machte natürlich wieder mehr Spass als der Aufstieg - ist ja klar. Nach der Velotour ging's ab in die Badi. Drei (männliche) Jugendliche blieben im Haus und bereiteten einen Sechsgänger zu (!). Bruschetta, Nüsslersalat, Tortelloni, Rahmschnitzel mit Nüdeli, Crêpes, Schoggimousse; lecker, lecker! Danach Freude am grossen Feuer, ein nächtlicher Fackelspaziergang und Karaoke bis nach Mitternacht.
Samstag: Putzen, Packen und Abfahrt zurück in die Zivilisation. Zum Glück war das Wetter nicht viel besser als sonst. Die Rückkehr wäre um so schwerer gewesen.
Fazit: wir hatten zwar nicht gutes Wetter, aber dennoch viel Sonnenschein: im Kopf, im Lachen und in den Herzen. Die Stimmung war immer gut bis sehr gut - wer die heutige Jugend schwierig findet, könnte bei uns sein Urteil revidieren.
Andreas Vögeli
Fotos: Andreas Vögeli


































