September 2008

 

Was beim Anblick einer Orgel zuerst und am Eindrücklichsten ins Auge sticht, sind die Metallpfeifen.

In der Orgelbauwerkstatt der Firma Metzler werden diese von A bis Z selbst hergestellt: zuerst wird die Legierung aus Zinn und Blei geschmolzen und in Platten gegossen. Diese werden auf die nötige Dicke gehobelt: je grösser die Pfeife, desto dicker ihre Wandung. Dann werden die Platten gehämmert (ausser den glänzenden Pfeifen für den Prospekt) und die einzelnen Teile zugeschnitten: Körper, Lippen, Seitenbärte und Fuss. Der rohrförmige Pfeifenkörper und der zu einer Spitze zusammen laufende Pfeifenfuss werden gerollt und der Länge nach zusammengelötet. Schliesslich werden alle Teile mit einander verlötet.

 

Pfeifenmacher bei der Arbeit

Der Pfeifenmacher lötet einen Pfeifenfuss. Im Hintergrund sieht man erste Pfeifen für die neue Paulusorgel.

 

Ein ganzes Register Lippenpfeifen für die neue Orgel.

Ein ganzes Register Lippenpfeifen für die neue Orgel.

 

 

                                                              Heinrich Burckhardt

                                                              Fotos: Kai Rösler

 

Links:

www.paulusorgel.ch

http://de.wikipedia.org/wiki/Orgelpfeifehttp://de.wikipedia.org/wiki/Orgelpfeife

 

Die früheren Berichte zur Orgel finden Sie hier