Wir sind wetterfest!
Am Sonntag, den 8. Juli fuhren wir auf nassen Strassen, jedoch ohne Regen nach Belp ins Haus an der Aare. Das Wetter liess uns aber vorerst ziemlich im Stich. Montag regen: wir fahren mit den ÖV nach Oberhofen ins Hallenbad mit langer Rutschbahn draussen. Das macht ganz schön Spass - auch den Leiterinnen und Leitern - und der Regen auf dem nassen Kopf stört nicht die Bohne. Dienstag immer noch viel Regen. Wir fahren mit den Velos nach Rubigen und bowlen am Nachmittag im Freizeitcenter dort. Auf dem Rückweg kaufen wir Zutaten ein, um am Mittwoch zwei leckere Schokokuchen zu backen. Am Abend erlaubte es Petrus dann sogar, dass wir auf der Feuerstelle grillen konnten - fast wie im Sommer...
Am Mittwoch war das Wetter immer noch schlecht, unsere Laune aber trotzdem überhaupt nicht. Wir blieben daheim, spielten, backten Kuchen, hörten Musik, lasen oder unterhielten uns anderswie. Am Abend freuten wir uns über das Riz Casimir und natürlich über die tollen Kuchen.
Aber dann: Donnerstag die Wetterwende. Ab auf die Velo's, der Aare entlang bis zur Schützenfahrbrücke in Münsingen, dort den Belpberg hinauf nach Gerzensee, weiter hinauf Richtung Chlapf (das heisst dort wirklich so, aber die Leute sind gleich nett wie anderswo), wo wir an einem Superplätzli grillten und unser Zmittag assen. Danach ging's über den Belpberg und vom Chutzen aus bis Belp nur noch bergab. Die Bremsen funktionierten bei allen, wir kamen unten heil an. Danach ab in die Badi und schon bald wieder essen und Abendprogramm.
Am Freitag noch schöneres Wetter, wir fahren der Gürbe entlang bis Kaufdorf, von dort den Hoger hinauf an den Gerzensee zum Bad. Im Wasser waren wir nicht allein, aber anders als im Marzili: ein Schwarm von etwa 150 Fischen liess sich von uns nicht vertreiben; wenn ich mich nicht irre waren es Rotfedern. Nach dem Bad den Belpberg hinunter und zurück nach Belp - wer wollte konnte in die Badi, die anderen blieben daheim zum Volleyballspielen vor dem Haus. Grosser Grillabend, später mit Finnenkerze, Fackeln und Zuckerstöckli das gemütliche Ausplampen vor der letzten, etwas kurzen Nacht. Am Samstag, den 14. Juli dann putzen und mit den Velo's zurück in die Länggasse - bei etwa 27 Grad. Teils waren wir schon müde, aber das war vor allem darauf zurückzuführen, dass wir so viel erlebt hatten...
Also: das Wetter hätte es uns erlauben dürfen, auf der Aare zu böötlen. Das war schon schade, dass die Aare auch am Freitag viel zu viel Wasser führte, um unser Highlight durchführen zu können. Aber um so mehr haben wir bewiesen, dass wir wettertauglich sind. Die Woche hat dank all diesen aufgestellten und lustigen jungen Teilnehmenden sehr gfägt und wird bestimmt allen noch lange in bester Erinnerung bleiben.
Herzliche Grüsse an alle, die dabei waren
Andreas Vögeli












































