Sommerlager 2006 für die sechste bis neunte Klasse
"Es het sehr gfägt, bloss dürfte es noch etwas länger dauern". So und ähnlich waren die Rückmeldungen zum Sommerlager in Belp an der Aare.
Am Montag, den 10. Juli ging's mit dem Velo von Bern aus los. Belp liegt zum Glück nicht all zu weit, so dass bald das Haus mit dem grosszügigen Umschwung zwischen der Giesse und der Aare belebt werden konnte. Feines Mittagessen mit etwas zu viel Salat, danach ein kleiner Rundgang mit Blick hinter die Kulissen des nahen Flughafens, sodann ab ins schöne Giessenbad - ahh, ist dieses Gewässer wohltuend kühl.
Am Dienstag die erste Velotour. Der Aare entlang nach Münsingen, dann ein Stück den Belpberg hinauf, ächz, aber die Badi am Gerzensee liess die Schweisstropfen sogleich wieder verschwinden. Einer hat dort sogar den Rückwärtssalto vom Einmeter gelernt: Bravo! Über Jaberg zurück an die kühle Aare, wo gebrätelt und gebadet wurde. Am Abend Openair-Kino von zehn bis zwölf - die Nacht war dann mucksmüslistill...
Am Mittwoch das Highlight der Woche: eine Schlauchbootfahrt von Uttigen bis Muri. Für viele das erste Mal in ihrem Leben. Ja, die Aare ist eben in doppeltem Sinne cool. Nächstes Jahr werden wir wohl zwei Böötlifahrten machen müssen...
Donnerstag wieder mit den Velo's der Gürbe entlang bis nach Wattenwil zu einer herrlichen Schwelle am Fluss. Dort backten wir sogar Brot am Stecken und natürlich wurde gebadet bei dieser Hitze, die einigen die Velotour schon fast zu weit erscheinen liess. Am Abend nach der feinen Lasagne ein Fackelspaziergang im dunkeln, danach ein Feuerwerk vor dem Haus und gemütliches Beisammensein am Lagerfeuer, später unter der Veranda. Leider schon der letzte Abend, wir schoben die Nachtruhe etwas hinaus...
Am Freitag ausschlafen und danach - ja, das muss eben auch sein - putzen, aber das ging gar nicht so lange, alle halfen mit. So hatten wir noch genug Zeit für ein Chillout vor dem Haus, in der Giesse oder der Aare. Laute Musik ab iPod unter der Veranda, um das Volleyball noch stimmiger werden zu lassen. Dann aber schon bald Aufbruch: das Gepäck wurde wie schon beim Hinfahren von Van's transportiert, damit die Velofahrt zurück nach Bern nicht zum Ablöscher werden sollte.
Bilanz: Es war die ganze Woche sehr heiss; mit dem Wetter hatten wir wirklich Glück. Die Stimmung war ausgezeichnet, wir kochten zusammen, spielten, fuhren eben Velo und Boot, lernten uns besser kennen und hatten insgesamt eine Superwoche, die uns sicher noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.
Um die Wünsche der Teilnehmenden zu berücksichtigen, wird das Sommerlager nächstes Jahr zwei Tage länger und wir werden zwei Mal böötlen. Wieder die erste Ferienwoche - am besten schon jetzt reservieren!


































































